Ausbildung "Hund"

Um als geprüftes Rettungshunde-Team in Realeinsätze gehen zu dürfen, ist für das Mensch-Hund-Tema ein ca. 2-3 jähriger Ausbildungsweg zu absolvieren:

•    Aufbau der Anzeige (Verbellanzeige / Bringseln / Rückverweisen)
•    Aufbau der Personensuche in der Fläche
•    Gerätearbeit (Leiter, Wippe, Faßbrücke, Tunnel,...)
•    Gehorsam / Führigkeit (BH-Unterordnung)
•    Prüfung zum verkehrssicheren Begleithund (BH)
•    Prüfung zum DLRG-Rettungshund-Fläche (DIN 13050)

Dabei ist uns nicht nur die Ausbildung der Hunde in der Suche wichtig, sondern auch ein sehr guter Grundgehorsam der Hunde! Sowohl in Trainings- als auch in Einsatzsituationen (z.B. Gefahrensituationen) muss der Hund sicher abrufbar sein. Kommandos wie "Hier", "Sitz & Platz" und eine sichere Ablage des Hundes sind elementar für einen Rettungshund. Daher muss auch jeder unserer Rettungshunde erfolgreich eine Prüfung zum verkehrssicheren Begleithund (BH) ablegen. Für die Ausbildung zum verkehrs-sicheren Begleithund (BH) ist jeder Hundeführer selber verantwortlich. Hier empfehlen wir eine Mitgliedschaft in einem wohnortnahen Hundesportverein.
In unregelmäßigen Abständen überprüfen unsere Ausbilder den Ausbildungsstand der Hunde im Bereich des Grundgehorsams z.B. bei Gruppenunterordnungen und geben gerne Trainingstips.
 
Um eine gute Geländegängigkeit der Hunde zu erreichen, bieten wir während April-Oktober Gerätetraining zur Verbesserung der Koordinationsfähigkeit der Hunde an. Dazu halten wir spezielle Rettungshundetrainingsgeräte wie verschieden Tunnel & Röhren, eine Wippe, waagerechte Leitern, Wackelbretter, Laufstege, ... vor.

Nach der erfolgreichen Prüfung zum DLRG-Rettungshund-Fläche erfolgen ggf. bei Eignung des Mensch-Hund-Teams die Spezialausbildungen Uferrandsuche und Wasserortung.
 
Die Ausbildung zum Rettungshund ist vielseitig, abwechslungsreich und anspruchsvoll, sowohl für den Hundeführer als auch seinen Hund.
 
Bei der Rettungshundeausbildung arbeiten wir ausschließlich über positive Motivation.

Ausbildung "Mensch"

Um als Rettungshundeführer oder Einsatzhelfer in Realeinsätze gehen zu dürfen, sind vorher eine ganze Reihe von Ausbildungen zu absolvieren:

•    Sanitätsausbildung (San A + B)
•    Krisenintervention & psychische Erste Hilfe
•    Erste Hilfe am Hund
•    Kynologie  („Hundekunde“) - Lernverhalten/Lerntheorien & Motivation von Hunden,...
•    Sicherheit beim Transport von Hunden (KFZ / Boot / Helikopter)
•    Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
•    Sicherheit im Einsatz
•    Knotenkunde & Seemannschaft
•    DLRG-Rettungsschwimmer* (Bronze/Silber)
•    Ablauf eines Rettungshundeeinsatzes (DV 100, DV 102,…)
•    Einsatztaktik-Flächensuche, Ufersuche, Wasserortung
•    Orientierung im Gelände mittels Karten, Kompass und GPS
•    DLRG-Sprechfunkunterweisung & BOS-Sprechfunkausbildung

Alle diese Ausbildungen durchlaufen die angehenden Rettungshundeführer (und Einsatzhelfer) parallel zur praktischen 2-3 jährigen Ausbildungszeit ihrer Hunde zu Rettungshunden.

Während "praxisorientierter Rettungshundetrainings" werden die erworbenen Kenntnisse immer wieder praktisch geübt. In dieser Zeit werden Mensch & Hund zu einsatzfähigen DLRG-Rettungshunde-Teams ausgebildet und dürfen nach erfolgreich abgelegter Rettungshunde-Prüfung in Realeinsätze gehen.
 
Während der Ausbildungszeit begleiten die Hundeführer erfahrene Rettungshunde-Teams und Einsatzhelfer in Realeinsätzen und können so schon während ihrer Ausbildungszeit erste Einsatzerfahrungen sammeln.